AMK Ambulanter- und Intensivpflegedienst UG & Co. KG
AMK Ambulanter- und Intensivpflegedienst UG & Co. KG

AMK Ambulanter und Intensivpflegedienst (haftungsbeschränkt)      UG & CO. KG

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Pflegekonzept für außerklinische Intensivpflege

Das Pflegekonzept für außerklinische Intensivpflege des Pflegedienstes AMK UG & Co. KG soll die Grundlagen, die Ziele unserer Intensivpflege, die Struktur sowie personelle und materielle Ressourcen des Pflegedienstes darstellen.

Wir betreuen vorwiegend erwachsene Klienten, die an einer fortgeschrittenen, häufig unheilbaren Grunderkrankung und einer lebensbedrohlichen Störung der Vitalfunktion leiden, und haben uns zur Aufgabe gemacht die Verbesserung oder Erhaltung deren Lebensqualität zu erreichen.

Ziel unseres Pflegedienstes ist es, intensivpflegebedürftigen Menschen eine fachliche, individuell konzipierte, medizinischpflegerische Versorgung und Betreuung im Bereich der außerklinischen Intensivpflege zu gewähren.

Unsere Leistungen umfassen die Pflege nach SGB V (Behandlungspflege) und SGB XI (Grundpflege) sowie die Organisation von Hilfsmitteln, Planung und Realisation die Termine beim Arzt, Therapeuten aller Fachrichtungen usw.

Wir begleiten und unterstützen die Klienten dabei umfassend und ganzheitlich, vorübergehend oder dauerhaft, mit dem Ziel ihre gesundheitlichen Ressourcen sowie Lebensqualität zu stärken, zu erhalten oder wiederherzustellen.

Spezielle medizinisch-pflegerische Behandlungen und Therapien, präventive Maßnahmen, Kontrolle der Vital- und Beatmungsparameter, sowie das Notfallmanagement werden fachgerecht durch geschultes und erfahrenes Personal realisiert.

Wir schaffen Entlastung für die Angehörige des pflegebedürftigen Menschen, die sowohl physisch als auch psychisch einer großen Belastung ausgesetzt sind, betrachten dennoch die Miteinbeziehung der Angehörigen und anderen Faktoren des Lebensumfelds als sehr wichtigen Aspekt des Behandlungsprozesses.

Unser Pflegeverständnis basiert auf partnerschaftlichem und gleichberechtigtem interaktiven Prozess aller beteiligten, wobei die Unterstützung und Begleitung des pflegebedürftigen Menschen, seine Selbstbestimmung und Autonomie für uns die oberste Prämisse darstellt.

Wir orientieren uns dabei an den Grundsätzen des Pflegeleitbildes, wobei die Standards sowie gesetzliche und wirtschaftliche Vorgaben eine verbindliche Basis unserer Arbeit bilden. Wir sehen uns unserer Aufgaben gewachsen und haben langfristige Unternehmens- und Entwicklungsstrategie sowie Existenzsicherung des Intensivpflegedienstes entwickelt.

 

Pflegeprozess:

  • Vor der Übernahme des Pflegebedürftigen folgt in der Regel der Erstkontakt mit dem Klienten und dessen Angehörigen mit dem Ziel den Pflegebedürftigen und seine Angehörigen schon vor der Übernahme kennenzulernen.
  • Im Falle, dass wir eine Betreuung übernehmen sollen, findet die Abklärung der Kostenübernahme mit den Kostenträgern.
  • Danach wird in Zusammenarbeit mit der Klinik oder Reha Einrichtung sowie mit dem Hausarzt und anderen künftigen Akteuren der Versorgung des Klienten die Überleitung organisiert (Überleitungsmanagement)
  • Der Pflegebedürftige und seine Angehörige sollen in sämtliche Entscheidungsprozesse einbezogen werden.
  • Unser Biographiebogen soll alle Informationen über das bisherige Leben des intensivpflegebedürftigen Klienten erfassen, die für die künftige Betreuung relevant sind.
  • Unser Pflegeanamnesebogen erfasst den Ist-Zustand, die Ressourcen sowie die Pflegeprobleme und individuelle Bedürfnisse des Pflegebedürftigen.

 

Pflegeanamnese und Pflegeplanung werden, abhängig von dem Krankheitsbild sowie dem Behandlungsverlauf, in regelmäßigen Abständen oder anlassbedingt erhoben. Merkmale unserer Pflegeplanung sind: 

  • Ressourcen und Pflegeprobleme des Pflegebedürftigen werden gleichsam berücksichtigt und begründet.
  • Pflegeziele werden begründet sowie realistisch und erreichbar formuliert.
  • Der Pflegebedürftige und Angehörige werden ins Pflegeplanungsgespräch einbezogen.
  • Die Bedürfnisse und Erwartungen des Pflegebedürftigen und seiner Angehörigen werden berücksichtigt.
  • Pflegemaßnahmen werden klar definiert.
  • Entsprechend dem Pflegemodell von Monika Krohwinkel sowie den Aktivitäten und Existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL), läuft das Pflegeprozess in folgenden Phasen ab:
  • Pflegeplanung wird auf Grund der Pflegeanamnese konzipiert, wobei die realistischen Pflegeziele und endsprechende pflegerischen Maßnahmen definiert werden.
  • Fachgerechte Durchführung der Pflegemaßnahmen und deren Nachweis anhand der Pflegedokumentation.
  • Regelmäßige Evaluation des Pflegeprozesses auf Effizienz und Effektivität.
  • Auf Grund der Evaluation wird Pflegeprozess optimiert und ggf. neuausgerichtet.

 

Rückzugspflege:

  • Rückzugspflege beginnt möglichst früh durch die Schulung der pflegenden Angehörigen.
  • Somit wird unserer Versorgungsausmaß des intensivpflegebedürftigen Klienten verringert und an die Angehörigen tlw. Anvertrauen und überlassen.
  • Die Rückzugspflege darf nur in Absprache mit Pflegebedürftigen, Pflegeteam, Angehörigen und behandelnden Ärzten realisiert werden.
  • Ebenso werden die medizinischen, pflegerischen, hygienischen und psychosozialen Aspekte und Rahmenbedingungen für die Durchführung der Rückzugspflege genau bewertet:
  • Der Pflegebedürftige ist medikamentös gut eingestellt, Vitalwerte und Beatmungssituation sind stabil.
  • Unterstützendes ärztliches Umfeld.
  • Die fach- und sachgerechte Versorgung mit Verbrauchsmaterialien und Hilfsmitteln ist gesichert.
  • Klient und angehörige sind einverstanden.
  • Die pflegenden Angehörigen sind auf Grund ihrer gesundheitlichen Situation, Kommunikationsfähigkeit und Zuverlässigkeit dafür geeignet.
  • Lückenlose Dokumentation bzgl. der Schulung der pflegenden Angehörigen sowie der Pflegemaßnahmen die der Angehörige übernimmt und ausführt.

 

Pflegedokumentation

Wir verwenden ein standardisiertes Pflegedokumentationssystem, das alle Anforderungen der außerklinischen Intensivpflege erfühlt sowie mit allen gesetzlichen Vorgaben konform ist.

Die Pflegedokumentation wird sach- und fachgerecht geführt, gemäß den Datenschutzvorgaben aufbewahrt, und ist für Klienten, Kooperationspartner in der Versorgung, Angehörige und den zuständigen Arzt verfügbar.

 

Organisationsstruktur

Intensivpflichtige Pflegebedürftige werden in der häuslichen Umgebung, oder in den Wohngemeinschaften betreut.

Jeder Mitarbeiter wird entsprechend seiner fachlichen und sozialen Kompetenz gefordert und gefördert, mit dem Ziel eine hohe Motivation, Eigenverantwortung und selbständiges Handeln zu erreichen, sowie sich mit unserem Unternehmen identifizieren zu können (Corporate Identity).

Im Rahmen der Innerbetriebliche Kommunikation werden in regelmäßigen Abstanden sowie anlassbezogen Mitarbeitergespräche und Dienstbesprechungen durchgeführt.

Die Dienstplangestaltung liegt im Verantwortungsbereich der Pflegedienstleitung und wird konform mit dem Arbeitszeitgesetz geplant.

Mitarbeiter werden regelmäßig intern sowie extern geschult und weitergebildet mit dem Ziel die Pflege sach- und fachgerecht, konform den aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen und Vorgaben zu praktizieren.

Mitarbeiter werden aktiv in die Entwicklung und Umsetzung von Verfahrenseiweisungen und Standards einbezogen und tragen somit maßgeblich zur Qualitätssicherung bei.

Neue Mitarbeiter werden umfassend, gemäß unserem Einarbeitungskonzept und in Zeitraum von sechs Wochen eingearbeitet. Unsere Praxisanleitung trägt die Verantwortung für die Umsetzung des Einarbeitungskonzepts.


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